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Cup of Coffee

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Ich mag mich noch daran erinnern, wie das Jahr 2020 startete. Ich und mein Freund waren gerade auf dem Heimweg von unserer Vietnamreise und hatten einen 16-Stunden-Aufenthalt am Flughafen in Peking. Ich musste mal kurz auf die Toilette und als ich zurück kam, standen plötzlich lauter Menschen beisammen und machten Fotos. Ich hatte tatsächlich den Start in das neue Jahr auf dem Klo verbracht – dieses Jahr konnte ja nur gut werden 😀 

Aber mal Spass beiseite: ich muss wohl niemandem erzählen, dass das Jahr 2020 besser hätte verlaufen können. Plötzlich war da dieses Virus und vieles veränderte sich. Ich war noch nie ein Mensch, der Angst vor Veränderungen hatte und so war es mir trotzdem möglich, mit dieser coronabedingten Situation gut umzugehen. Veränderungen bedeuten auch Chancen, und diese nutzte ich auch in diesem Jahr…

Be Grateful

Swenja WillmsAuch wenn das Jahr einiges an Schwierigkeiten, Verzicht und Unsicherheiten mit sich brachte, so war es doch in vielerlei Hinsicht ein schönes und spannendes Jahr voller Überraschungen. Das wohl wichtigste Ereignis war mein Umzug. Eher zufällig stiessen mein Freund und ich anfangs Jahr auf diese zauberhafte Altbauwohnung, die unsere Wünsche an eine gemeinsame Wohnung allesamt vereinte: umgeben von Natur und Ruhe, Platz für unsere Hobbies und unsere (zugegebenermassen nicht gerade kleine) Garderobe und ein märchenhaftes Ambiente. Gerade so schafften wir es vor dem Lockdown unser Hab und Gut in die neue Wohnung zu verfrachten und seit dem ist jeder Tag in unsere neuen vier Wänden ein grosses Geschenk.

Trotz der schwierigen Umstände war es mir ausserdem in diesem Jahr möglich, neue Orte zu bereisen. Zu Beginn des Jahres reiste ich arbeitsbedingt für zwei Tage nach Frankreich nach Wingen-sur-Moder. Kurz vor dem Lockdown in der Schweiz genoss ich meine Skiferien in Grindelwald – eines meiner liebsten und meistbesuchtesten Skigebiete. Im Frühsommer folgte ein kurzer Aufenthalt in Gstaad, ein bekanntes und wundervolles Bergdörfchen in der Schweiz. Hier war ich zu Gast im “The Alpina Gstaad”, das wohl schönste und luxuriöseste Hotel, in dem ich jemals war – ein absoluter Traum! Im Herbst ergriff ich dann die Chance, um meine Ferien in den Niederlanden zu verbringen. Gemeinsam mit meiner Schwester und meinem Freund, reisten wir nach Rotterdam – eine Stadt, die mich aufgrund ihrer Architektur, Sehenswürdigkeiten und dem kulinarischen Angebot restlos begeistert hat. Es folgte ein Abstecher an die Nordküste Hollands, wo wir einige wundervoll sonnige Tage am Meer verbrachten. Anschliessend besuchten wir noch meine Familie in Norddeutschland. Zum Abschluss dieses Jahres wurde ich dann noch in die Westschweiz nach Monthey eingeladen, wo ich eine Nacht unter dem Sternenhimmel geniessen durfte.
Auch wenn Corona viele meiner Reisepläne durcheinander gebracht hatte (geplant waren dieses Jahr eigentlich noch Reisen nach Belize und Amsterdam), so bin ich doch dankbar für die vielen Orte, die ich trotz allem besuchen durfte.

Corona brachte mir ausserdem noch etwas: Zeit für mich selbst. Dank Homeoffice, gestrichenen Partys und geschlossenen Läden, blieb mir endlich ein wenig Zeit für mich: ich widmete mich unserem Garten, pflanzte Blumen und Gemüse (wovon ich früher nicht mal richtig Ahnung hatte), begann wieder in mein “Moment-Tagebuch” zu schreiben, setzte mich mit meinem eigenen Stil und meiner aktuellen Garderobe auseinander (mistete viel aus und bestellte noch mehr neues :D) und experimentierte in der Küche – ein weiterer grosser Punkt übrigens: unsere Umstellung auf vegane Ernährung, die wir nach wie vor ausleben. Ausserdem begann ich mit einem neuen Hobby: dem Skateboarden.

Ein weiterer Punkt, den ich diesem Jahr sehr zu schätzen wusste: meine Arbeit. Die Arbeit als Redakteurin und die damit verbundene Flexibilität, diesen Beruf auch von zuhause aus ausführen zu dürfen, das Kennenlernen von so vielen inspirierenden Persönlichkeiten und von neuen Dingen, lässt mich Tag für Tag dankbar sein. Es ist eine Arbeit, die stetig neue Herausforderungen aber auch genauso viele Chancen birgt und an der ich stetig selbst wachse.

Und das Letzte, für das ich in diesem Jahr dankbar bin: Dass meine Familie und meine Liebsten gesund sind, dass ich viel Zeit mit ihnen verbringen durfte und uns diese Zeit nicht auseinandergebracht hat.

In diesem Sinne gibt es nur noch eines, für das ich dankbar bin: Für die Zeit, die mir geschenkt wurde. Was wir damit tun, bleibt uns überlassen.

Emily in Paris Outfit

 

Outfit Details:

Bluse: Nly by Nelly 
Pullover: Zara
Slipper: Mango (nicht mehr erhältlich, ähnliche Slipper von Alba Moda)
Tasche: Salar, Modell Bella”

 

in Liebe
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